♥ Lese Empfehlung ♥

Veronika Serwotka ist hier ein absolut gelungener Auftakt für ihr High Fantasy Werk geglückt. Ihr fesselnder Schreibstil und die lebensnahen Charaktere machen dieses Buch zu einem rundum begeisternden ersten Band. Die Idee ist nicht nur toll, sondern wurde auch sehr gut umgesetzt. Ich freue mich schon sehr darauf, mehr von dieser Autorin lesen zu dürfen!

Montag, 2. Oktober 2017

REZENSION: "Wyvern 2: Die Leidenschaft des Reiters" von Veronika Serwotka aus dem Eisermann Verlag


Der Lärm, der folgte, war größer, als alles, was Fyrndolf bis dahin erlebt hatte. Jeder einzelne Zuschauer klatschte frenetisch in die Hände, trommelte mit den Beinen auf den Boden, schrie aus ganzer Leibeskraft. Die Arena erbebte durch Tausende Stimmen und erfüllte die Nacht über der Steppe mit einem Schrei, wie aus einer einzigen übermenschlichen Kehle.
(Zitat aus Wyvern: Die Leidenschaft des Reiters von Veronika Serwotka)



Das Buch „Wyvern: Die Leidenschaft des Reiters“ von Veronika Serwotka ist im Oktober 2017 beim Eisermann Verlag erschienen. Es ist als eBook und Print erhältlich.


Wyvern 1: Das Streben des Jägers *klick*



Eine Fortsetzung, die den ersten Teil sogar noch übertrifft. Die Geschichte und die Emotionen gehen tiefer und nehmen den Leser mit auf eine geniale Reise in die Welt der Wyvern, der uralten Feindschaft und neuen Freundschaft. 


»Aber wie wollt ihr, eine Gruppe von vielleicht fünfzig Reitern, diese Stadt einnehmen? Mach dich doch nicht lächerlich. Ihr müsst einen anderen Weg dafür wählen, die Wyvern zu befreien.« »Ha, es gibt keinen anderen Weg.« »Doch. Frieden.«
Tarik van Cohen hat die Prüfung zum Jäger endlich bestanden, doch feiern kann er diesen Erfolg nicht. Sein kleiner Bruder ist verschwunden, und das kann nur eines bedeuten: Quirin muss zu den legendären Reitern aufgebrochen sein, um seinen Jungwyvern in Sicherheit zu bringen.
Während Tarik ihm überhastet folgt, wird in Canthar ein Anschlag auf den Bürgermeister verübt. Auf der Suche nach den Tätern findet dessen Tochter Fajeth heraus, dass nicht jeder das Vorhaben ihres Vaters unterstützt, Frieden mit den Reitern zu schließen. Doch nicht nur in Canthar drängen sich unschöne Wahrheiten ans Licht. Im Roten Gebirge müssen Tarik und Quirin feststellen, dass auch die Reiter nur Menschen sind – und Menschen können grausam sein.


Was ich an Band 1 geliebt habe, hat Veronika Serwotka hier noch gesteigert. Ich bin wirklich froh, dass Band 2 halten kann, was ich mir erhofft habe. Die Geschichte geht deutlich tiefer, die Emotionen und Handlungen der Charaktere ziehen wundervoll mit und runden die Atmosphäre der Geschichte stimmig ab.

Die Beschreibungen der Umgebung sind ein Kunststück. Sie sind detailgetreu und doch nicht überladen. Sie zaubern mir ganze Szenen vor Augen und lassen mich an der Geschichte teilhaben. Zum Leidwesen meines armen Herzens – denn es geht ab und an sehr aufregend zu ;)

Für eine ausgewogene Spannungskurve, die sich mit ruhigeren Passagen abwechselt, ist gesorgt. Das ganze Lese-Erlebnis hat mich hier einfach abgeholt und mitgerissen. Ich hatte Gänsehaut, Tränen in den Augen. Ich liebe es einfach, wenn ich so dabei sein darf. Die Autorin erzählt uns Lesern nichts, sie lässt es uns erleben – ein wichtiger Unterschied, der hier die ganze Szenerie belebt.

Tarik, Fajeth, Quirin – sie alle gewinnen an Hintergrund. Man kommt ihnen noch näher und bemerkt hier noch einmal mehr, wie unterschiedlich sie alle sind. Wie im echten Leben. Sie wirken weder gestelzt, noch nachgeahmt.

Besonders schillernd und vielschichtig ist Everard von Feinster – seines Zeichens Barde. Wir kennen ihn bereits aus Band 1. Ein Mann, der mehr ist, als man auf den ersten Blick denken mag. Bei ihm bin ich eigentlich am meisten gespannt, wie er sich in Band 3 entwickeln wird. Wobei sein Zögling Fyrndolf nicht minder interessant ist.

Es ist einfach ein starkes und tragendes Charaktergeflecht, das Veronika Serwotka zum Leben erweckt hat.


Band 2 „Die Leidenschaft des Reiters“ legt hier ordentlich was drauf – denn die Leidenschaft der Autorin kann man in jeder Zeile erkennen. Die Grundidee der Story wurde gekonnt weitergeführt und lässt mich nun frustriert zurück – ich muss nämlich noch sehr lange warten, ehe ich weiterlesen kann^^


5 von 5 Zahnrädchen
©Teja Ciolczyk, 30.08.2017 


Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen